Ja ich lache, allerdings bist du nicht mehr der Grund.

Ja ich habe gelacht, als du mich ansahst. Ja ich habe gelacht, wenn du mir gesagt hast, dass du mich liebst. Ja ich habe gelacht, wenn du mir eine Rose geschenkt hast. Ja ich habe gelacht, als du meine Hand nahmst. Ja ich habe gelacht, wenn ich in deinen Armen einschlafen konnte. Ja ich habe gelacht, wenn ich morgens an dich denken musste. Ja ich habe gelacht, als ich deine Briefe gelesen habe. Ja ich habe gelacht, als ich dein T-shirt zum schlafen angezogen habe. Ja ich habe gelacht, wenn du meine Tränen aus den Augen gewischt hast.

Jetzt bist du weg, doch mein lächeln hast du nicht mitgenommen. Es hat sich zwar erst versteckt, aber jetzt ist es wieder bei mir, ein Teil von mir. Auch ohne dich.

Ja ich lache, wenn ich die Sonne sehe. Ja ich lache, wenn ich die Vögel zwitschern höre. Ja ich lache, wenn ich meine Familie glücklich sehe. Ja ich lache, wenn ich eine gute Note schreibe. Ja ich lache, wenn es mir gut geht. Ja ich lache, wenn es regnet und ich klitsch nass werde. Ja ich lache, wenn ich einen Regenbogen sehe. Ja ich lache, wenn ich einen schönen Ort finde. Ja ich lache, wenn ich Spaß mit meinen Freunden habe. Ja ich lache, wenn mir jemand einen Witz erzählt. Ja ich lache, wenn ich durch die Straßen gehe und den Sonnenuntergang beobachte. Ja ich lache, weil ich mein Leben liebe.

 

Ich dachte du wärst anders, besser irgendwie.

Diese Welt ist voll von Lügen. Man muss so viele falsche Freunde treffen, bis man die richtigen findet. So viele Frösche küssen, bis man dem Prinz begegnet. Man findet einen Menschen, der so anders scheint, als all die anderen. Der uns das Gefühl gibt, etwas ganz besonderes zu sein. Er erzählt uns, das die Sonne aufgeht, wenn wir lachen.  Wir spüren endlich wieder dieses Kribbeln im Bauch. Wir denken, wir können diesem Menschen voll und ganz vertrauen. Er macht sich lustig über andere, mit dir. Er macht sich lustig über dich, bei anderen. Hinterrücks setzt er Lügen in die Welt, auf deine Kosten. Vorne herrum, bist du die einzige für ihn.  Schmetterlinge sterben so laut. Du verzeihst ihm alles. Egal was er dir antut, du siehst nur das gute. Die Hoffnung in dir, dass es für alles eine Erklärung gibt, stirbt zuletzt. Sowas wie ihn, findet man überall. Kunst ist es, jemanden zu finden, der dich wirklich liebt. Der dich wunderschön nennt, anstatt sexy.  Der sich bei dir meldet, nach einem Streit, in dem du aufgelegt hast. Mit dem du lachen und weinen kannst. Jemanden, der nicht dich mit anderen Mädchen eifersüchtig macht, sondern andere Mädchen mit dir. Der der ganzen Welt zeigen will :” schaut her, das ist sie, mein Mädchen”. Du brauchst keinen Hegel, der vor seinen Freunden auf cool tut, der dich anlügt, beleidigt, dich nieder macht und dir Versprechen gibt, die er nicht hält. Es ist schwer loszulassen, aber es ist nicht unmöglich. Ich mache das immer so, dass ich den Kontakt abreche, das ist in der ersten Zeit sehr schwer, aber dann geht es mir besser. Denn was bringt es dir, weiterhin seine Stimme zu hören, ihn zu sehen, mit ihm zu reden, wenn er dir so etwas antut? Geh nicht zurück, wenn er dir sagt, er wird sich ändern. Eine Beziehung ein zweites mal einzugehen, ist wie ein Buch 2 mal zu lesen, du weißt wie es endet. Natürlich gibt es Ausnahmen, einer von hunderten, ist vielleicht anders. Aber wäre er anders, wäre er besser mit dir umgegangen. Und falls er dir die kalte Schulter zeigt, dann denk dran : Manchmal bekommst du etwas nur nicht, weil du was besseres verdient hast.

http://www.youtube.com/watch?v=Pjsf-f1sG5w&hd=1 – dieses Lied ist für alle Mädchen, die gerade eine Trennung durch machen, weil sie hintergangen und belogen worden sind.

Kopf hoch. <3

 

Wenn Erinnerungen lebendig werden..

Ein Lied, ein Geruch, ein Bild rufen Millionen Erinnerungen auf und lassen sie lebendig werden. Manchmal fühlt es sich so an, als hätten wir es gerade eben erlebt, manchmal sogar, als ob wir es jetzt in diesem Moment ein weiteres mal erleben. Es gibt schöne und weniger schöne Erinnerungen. Erinnerungen, bei denen wir lächeln müssen. Erinnerungen, bei denen uns von  innen irgendwas zerreißt. Ich würde diese Gedanken am liebsten unterdrücken, platz machen für schöne Gedanken, doch das geht nicht. Die Vergangenheit holt uns immer wieder ein. Abends liege ich im Bett und mir kommen Erinnerungen in meinen Kopf, die Jahre zurück liegen. Ich habe mich mit ihnen abgefunden, doch auf einmal tun sie wieder weh. Ab und zu kommt es auch vor, dass ich mein ganzen Leben durchdenke. Auf einmal spielen sich besondere Situationen vor mir ab, wie ein Film. Beim Ansehen dieses Films, weiß ich dann, was ich damals hätte besser machen können. Ich würde dann so gerne zurück in die Vergangenheit reisen, doch das ist nicht möglich. Möglich ist es aber, diese Einsicht festzuhalten und als Wegbegleiter mitzunehmen. Denn eines Tages wird genau diese Situation ein weiteres mal vorkommen und dann weiß ich, wie ich damit umgehen kann. Das Leben ist ein ewiger Lernprozess. Wenn du lebst, lernst du. Ob du willst oder nicht. Bewusst oder unbewusst, ganz egal. Du lernst. Und vielleicht besteht genau darin der Sinn des Lebens.

Gib nicht auf !

Es gibt diese Punkte im Leben, an denen man am liebsten das Handtuch schmeißen würde. An denen man Weit, weit weg von hier flüchten möchten. Immer dann, wenn es scheint perfekt zu sein, droht alles zu zerbrechen. Wir alle kennen das. Fangen wir mit dem Alltag an. Wir müssen 8 Stunden arbeiten. Ja, 8 ganze Stunden am Stück. Das ist meiner Meinung nach viel zu viel. Das Leben ist nicht darauf eingestellt, das Menschen psychisch oder körperlich erkrankt sind, das Leben geht immer von einem gesunden aus, aber wer von uns ist hundert prozentig gesund? Es scheint unmöglich diese 8 Stündige Qual stand zu halten. Immer mehr Menschen, brechen die Schule oder die Ausbildung ab, weil es ihnen einfach zu viel wird.  Mal abgesehen von unserem Job, machen wir schon genug mit. Dauernde Veränderungen in unserem Umfeld. Vielleicht auch Veränderungen in uns. Lasten tragen, die zu schwer sind. Doch Last ablegen, lässt unser Stolz nicht zu. Lieber fallen wir mit ihr, bleiben wir liegen mit ihr, stehen auf mit ihr und gehen weiter mit ihr. Um klar sehen zu können, reicht jedoch oft ein Wechsel der Blickrichtung. Genauso ist das mit den Personen, die uns enttäuschen auch. Stell dir vor, du wirst ins Wasser geschubst von einer Person, die dir nahe steht. Von der du dachtest, die ist für dich da, wenn du sie brauchst. Sie schaut dir nach und geht weiter. Ihr ist es egal was mit dir passiert. Dafür kannst du nichts, doch trotzdem hast du im Wasser mit den Wellen zu kämpfen, trotzdem musst du zum Ufer schwimmen. Das Leben ist oft unfair. Und manchmal fragt man sich, weshalb gebe ich nicht auf ? Würde mich überhaupt jemand vermissen wenn ich weg bin? Gestern Abend lag ich im Bett, als mir einige passenden Zeilen eifielen:

 

Jedes Lächeln nur gespielt, jedes “es geht mir gut” gelogen, jede Träne, die ist echt, denn diese Welt drückt mich zu Boden,
doch ich geb nicht auf. Denn wofür hab ich denn sonst gekämpft?
wofür all das Leid und die Tränen, wenn ich es jetzt beend?

 

Also, warum geben wir nicht einfach auf ? Wegen dem Moment, in dem wir wieder zu lächeln beginnen. <3

Drogen

“Sie können dich fliegen lassen, doch sie können auch Leben ruinieren und Menschen zu Tieren machen. ” – Sido

In unserem heutigen Alltag begegnen mir immer mehr Menschen, vor allem Jugendliche, die Drogen konsumieren. Jedes mal aufs neue gebe ich mein bestes, um diesen Menschen die Augen zu öffnen, vergeblich. Bei den Betroffenen redet man gegen Wände, solange diese, die Einsicht nicht selbstständig erfahren. Bei den meisten beginnt der Drogenkonsum wegen des Gruppenzwangs. Der Logik nach, ist es ja cool, weil alle es machen.  Des weiteren ist es für Menschen mit vielen Problemen, ein Ausweg, wie mir viele berichten. Sie können so die Realität besser verdrängen oder vergessen. Viele der Facebooknutzer posten Sätze wie :” High sein heisst frei sein. ” Aber wie frei ist man in dieser Hinsicht wirklich? Ich habe mich für euch bei einer Drogenberatungsstelle informiert. Es gibt drei Stufen eines Konsums. Die erste Stufe beschreibt den Genuss. Obwohl Drogen illegal sind, sehen viele einen Genuss darin, abschalten zu können. Sobald man beginnt, die Drogen in einem regelmäßigen Abstand zu konsumieren, spricht man von dem sogenannten Missbrauch. Man missbraucht die Drogen, um in eine Welt einzutauchen, in der man sich besser fühlt, als in der Realität. Die letze Stufe ist die Sucht. Eine Abhängigkeit, die Symptome im Körper so wie im Kopf aufweisen. Wie frei ist man also, wenn man von seinem letzen Geld seine Drogen bezahlt? wie frei ist man, wenn man die Drogen vor die Freunde und die Familie stellt? Wie frei ist man, wenn man ohne die Drogen Entzugserscheinungen bekommt? eingesperrt in einer Welt aus Flucht und Fantasie.  Panik und Erschöpfung. Verzweiflung und einem Ausweg, der in die Hölle führt?  Probleme verdrängen, in dem man sich noch mehr macht? Vereinsamen, weil man das soziale Umfeld vernachlässigt und sich alle Menschen abwenden? Wie frei scheinst  du zu sein, wenn du jeden gedanken daran verschwendest, woher du dein nächstes Zeug bekommst? Wie allein gelassen und verloren wirst du dich fühlen, wenn du zurück in die Realität gelangst? Wie viel Halt muss ein Süchtiger verlieren, um auf dem Boden der Tatsachen anzukommen? Bis er durch den Aufschlag aufwacht? Alles. Für Freunde und Familie ist es sehr schwer zu verstehen, dass man nicht helfen kann. Man redet auf die Süchtigen ein, erhält unendlich viele Versprechen, die letzenendes wieder gebrochen werden. Dies ist laut einer Umfrage, der häufigste Grund, weshalb sich Menschen abwenden. Eines Tages kommen auch Süchtige durch den Sturz, auf dem Boden an. Wir können sie mit einer Gewissen Distanz auf ihrem Weg begleiten, doch tragen können wir sie  nicht. Laufen müssen sie selbst.

Wenig haben, ist besser als nichts zu haben.

Wir leben in einer modernen Welt. Für uns alle ist es normal mit warmen Wasser zu duschen.  Uns danach die Haare zu fönen und wenn es kalt ist, zu heizen. Wir schätzen Wasser und Brot keineswegs. Butterbrote, mit einem Aufstrich, den wir nicht mögen, wandern in die grüne Tonne. Wir entsorgen das, was andere am leben halten könnte, wofür andere kämpfen. In unserer Fantasie reisen wir nun einmal nach Afrika. Dort stirbt jede Sekunde ein Kind an Hungersnot. Angekommen in Afrika, es ist heiß. Wir sehen nichts außer Leid und abgemagerte Menschen. Weinende Menschen. Hunger und Durst  bemerken wir, wenn wir nach links schauen. Leid und Hoffnungslosigkeit bemerken wir, wenn wir nach rechts schauen. Wir drehen uns einmal im Kreis und beobachten Menschen, die krank sind. Diese Menschen haben ein Wunsch- gesund sein. Wir dagegen wünschen uns neue Handys, Geld zum shoppen, Geld zum feiern. Hungersnot überall. Menschen die um ihr Leben kämpfen, Menschen die ihr Leben verlieren. Durch die Hitze werden wir durstig. Also gehen wir los, um nach einer Wasserquelle zu schauen. Weil wir schon sehr lange unterwegs sind, bekommen wir Hunger. Der Magen beginnt zu knurren. Auch zu essen gibt es nichts. Weit und breit keine Pommesbude oder ein 5 Sterne Restaurant. Wir kämpfen innerhalb wenigen Stunden mit Hunger und Durst und mit der Gewissheit, dass in anderen Ländern das verschwendet wird, was uns am Leben halten würde. Manche hier sind sterbenskrank doch haben keine Medizinischen Möglichkeiten. Ein letzes mal blicken wir in die traurigen Gesichter, auf die zerfetze Kleidung und auf das Leid der Menschen, bevor wir die Heimreise antreten.  Diesmal haben wir keine Urlaubssurviniers ergattern können. Keine Postkarten oder Andenken. Alles was wir mitnehmen, ist die Gewissheit, dass es vielen Menschen schlechter geht, als uns.

Mein I Phone klingelt, meine Freunde rufen an und fragen, ob wir heute Abend feiern wollen.

Ich bekomme ein schlechtes Gewissen. Und du?

Wenn ein Mensch geht, muss man stark sein.

Jeder von uns hat es durchgemacht. Jeder von uns hat es erlebt. Und jeder von uns, wird es noch öfters erleben. Wir alle haben schon mal einen Menschen verloren, der uns besonders nahe stand. Einen Menschen, von dem wir dachten, er würde uns ein lebenlang begleiten. Einen Menschen, der irgendwie zu einem gehört. Ohne den man es sich einfach nicht vorstellen kann, weiter zu machen. Das Schicksal hat zwei Menschen getrennt, die ohne einander nicht leben wollen. Das Schicksal ist rücksichtslos. Doch warum? Jeder Mensch, der in unser Leben tritt, ist entweder, eine Strafe oder ein Geschenk. Manchmal tut ein Mensch uns nicht gut, obwohl wir ihn so sehr lieben. Wir verlieren ihn und im ersten Moment, fühlt es sich unerträglich an, doch wenn die Zeit vergeht und man begonnen hat, loszulassen, merkt man oft, dass es einem besser geht, ohne diesen Menschen und er uns im Endeffekt nicht gut tat. Wir verlieren Menschen. Manchmal verlieren wir sie nur, weil wir etwas besseres verdient haben. Manchmal verlieren wir sie, weil sie uns das, was sie mit uns auf den Weg geben sollten, mitgegeben haben. Ähnlich wie eine Blume. Sie wächst und wächst, aber wenn sie ihren Nutzen erfüllt hat, verwelkt sie. In diesem Falle, bringt es nichts an etwas festzuhalten, was längst verloren ist. Denn es ist nicht das festhalten, was die wahre Stärke beweist, sondern das loslassen. Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht.

 

Suizid

Hallo meine Lieben,

auf Ask habe ich gerade einen neuen Themenvorschlag bekommen. In diesem Artikel, geht es um den Suizid, wie euch der Name bereits verrät. Suizid ist in unserer Generation, leider ein sehr gefragtes Thema. Es liegt in dem Denken des Menschens, immer das schlechte intensiver wahrzunehmen, als das Schöne. Ich weiß gerade zugegebenermaßen gar nicht wo ich beginnen soll, da dieses Thema so viele verschiedene Kategorien hat. Weiterlesen

Eifersucht und Vertrauen ..♥

Eifersucht ist das Gefühl, nicht genug von dem Partner beachtet zu werden, die Angst, jemanden zu verlieren, an irgendwen anderes. Die Angst, dass der Partner eine andere Person toller finden könnte. Wenn wir eifersüchtig sind, übertreiben wir alle. Am besten quatschen wir dann noch mit unseren Freunden darüber, die das selbe beobachten, wie wir und uns damit nur noch verrückter machen. Eifersucht gehört zu jeder Beziehung, genauso wie Vertrauen. Weiterlesen

Manchmal will man gar nicht glücklich sein..

Es gibt Menschen, die sehnen sich nach Glück,Zuflucht, Geborgenheit und Liebe. Sie würden alles, wirklich alles dafür geben, glücklich zu sein. Sie sagen “Wenn ich noch einmal glücklich wär, würde ich es aushalten und genießen”! Sie würden ihr Glück festhalten, sagen sie. Doch sobald sie auf einen Menschen treffen, der ihnen diese Geborgenheit, Liebe und Unterstützung gibt, wird dieser uninteressant für sie. Auf einmal wird das ganze Glück zu viel und unertragbar für sie. Ja, ich kenne das. Und es ist verdammt beschissen! Ich habe mir schon oft viele Chancen damit verbaut und ihr, laut euren E-mails auch. Das ist menschlich. Weiterlesen