Vertrauen schenken- verletzbar sein

Wie geht es dir ? ich fühle mich schlecht. Ich fühle mich ausgelaugt. Eigentlich würde ich am liebsten aufgeben. Ich habe keine Kraft mehr zu kämpfen. Das Leben macht mich müde. Alles ist so anstrengend. Ich habe Angst die falschen Entscheidungen zu treffen. Ich habe Angst vorm allein sein, aber auch vor Menschenmengen. Ich fühle mich leer und doch so voller Gedanken. Ich fühle mich nicht dazugehörig zu dieser Welt. ‚ Mir gehts gut, danke.‘

Wer von uns kennt diesen Dialog nicht? Wir lügen, um dem anderen
keine Schwäche zu zeigen. Wir wollen nicht , dass jemand merkt, dass wir verletzbar sind. Er könnte das gegen uns verwenden, richtig? Manchmal haben wir auch einfach keinen Bock drüber zu reden. Aber wenn wir ewig eine Maske tragen, können wir nicht gesehen werden. Wenn wir unsere Schreie flüstern, können wir nicht gehört werden und wenn wir uns selbst nicht lieben, werden wir niemals jemandem glauben, dass er uns liebt. Heute schreibe ich über das Thema Vertrauen und sich verletzbar zeigen. Das schlimmste was passieren könnte, ist dass unser Vertrauen missbraucht wird. Dass das, was wir dem anderen erzählen, am Ende gegen uns verwendet werden kann. Leider gibt es solche Menschen. Ich bin mir sicher, dass dieses Verhalten für viele Menschen, die selbst verletzt wurden, eine Fassade ist, doch das ist lediglich eine Erklärung und keine Entschuldigung. Es tut weh, das Gefühl zu haben, man könnte niemandem vertrauen. Aber ein Stück weit, liegt das auch in unserer Hand. Warum den selben Menschen mehrere Chancen geben, anstatt dem nächsten einfach mal die erste? Warum, das Vertrauen dank den falschen Freunden, in die richtigen Freunde verlieren? Das alles ist unsere Entscheidung. Wir selbst entscheiden, wie oft man uns verletzen kann und wie oft wir dass verzeihen. Ich gebe euch Recht, Vertrauen aufzubauen, in einer Welt in der man von vielen verarscht und belogen wird, ist unglaublich schwer. Aber überlege mal! Nicht alle Menschen sind gleich. Du bist anders als ich. Und ich bin anders als du. Und irgendwas haben wir doch gemeinsam. Wir haben beide das Gefühl gehabt, dass der Schmerz, nach einer Enttäuschung nie vergehen wird. Aber schau mal heute, er ist vergangen, wenn auch nur verblasst. Gefühle bleiben nicht für immer, verstehst du? Finde diese Menschen, bei denen du keine Maske tragen musst, weil sie sich die Mühe machen, um dahinter zu sehen. Sei achtsam und geh nicht blind durch die Welt. Nicht jeder Mensch ist dass, was er behauptet zu sein. Wichtig ist es, dass du dein Vertrauen nicht verlierst. Öffne dich, sei ehrlich, zu dir und zu anderen. Sei vorsichtiger, mit wem du dich umgibst. Du brauchst niemanden, der dich runterzieht, belügt oder ausnutzt. Du wirst jemanden finden, der mit deiner Seele so umgehen wird, als wäre es seine eigene. Ich verstehe dass, wenn du Angst hast, zu vertrauen. Aber mal ehrlich, was ist eine Welt wert, ohne vertrauen?

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