Ja ich lache, allerdings bist du nicht mehr der Grund.

Ja ich habe gelacht, als du mich ansahst. Ja ich habe gelacht, wenn du mir gesagt hast, dass du mich liebst. Ja ich habe gelacht, wenn du mir eine Rose geschenkt hast. Ja ich habe gelacht, als du meine Hand nahmst. Ja ich habe gelacht, wenn ich in deinen Armen einschlafen konnte. Ja ich habe gelacht, wenn ich morgens an dich denken musste. Ja ich habe gelacht, als ich deine Briefe gelesen habe. Ja ich habe gelacht, als ich dein T-shirt zum schlafen angezogen habe. Ja ich habe gelacht, wenn du meine Tränen aus den Augen gewischt hast. Ja ich lache, allerdings bist du nicht mehr der Grund. weiterlesen

Wenn Erinnerungen lebendig werden..

Ein Lied, ein Geruch, ein Bild rufen Millionen Erinnerungen auf und lassen sie lebendig werden. Manchmal fühlt es sich so an, als hätten wir es gerade eben erlebt, manchmal sogar, als ob wir es jetzt in diesem Moment ein weiteres mal erleben. Es gibt schöne und weniger schöne Erinnerungen. Erinnerungen, bei denen wir lächeln müssen. Wenn Erinnerungen lebendig werden.. weiterlesen

Drogen

„Sie können dich fliegen lassen, doch sie können auch Leben ruinieren und Menschen zu Tieren machen. “ – Sido

In unserem heutigen Alltag begegnen mir immer mehr Menschen, vor allem Jugendliche, die Drogen konsumieren. Jedes mal aufs neue gebe ich mein bestes, um diesen Menschen die Augen zu öffnen, vergeblich. Bei den Betroffenen redet man gegen Wände, solange diese, die Einsicht nicht selbstständig erfahren. Drogen weiterlesen

Wenig haben, ist besser als nichts zu haben.

Wir leben in einer modernen Welt. Für uns alle ist es normal mit warmen Wasser zu duschen.  Uns danach die Haare zu fönen und wenn es kalt ist, zu heizen. Wir schätzen Wasser und Brot keineswegs. Butterbrote, mit einem Aufstrich, den wir nicht mögen, wandern in die grüne Tonne. Wir entsorgen das, was andere am leben halten könnte, wofür andere kämpfen. In unserer Fantasie reisen wir nun einmal nach Afrika. Dort stirbt jede Sekunde ein Kind an Hungersnot. Angekommen in Afrika, es ist heiß. Wir sehen nichts außer Leid und abgemagerte Menschen. Weinende Menschen. Hunger und Durst  bemerken wir, wenn wir nach links schauen. Leid und Hoffnungslosigkeit bemerken wir, wenn wir nach rechts schauen. Wir drehen uns einmal im Kreis und beobachten Menschen, die krank sind. Diese Menschen haben ein Wunsch- gesund sein. Wir dagegen wünschen uns neue Handys, Geld zum shoppen, Geld zum feiern. Hungersnot überall. Menschen die um ihr Leben kämpfen, Menschen die ihr Leben verlieren. Durch die Hitze werden wir durstig. Also gehen wir los, um nach einer Wasserquelle zu schauen. Weil wir schon sehr lange unterwegs sind, bekommen wir Hunger. Der Magen beginnt zu knurren. Auch zu essen gibt es nichts. Weit und breit keine Pommesbude oder ein 5 Sterne Restaurant. Wir kämpfen innerhalb wenigen Stunden mit Hunger und Durst und mit der Gewissheit, dass in anderen Ländern das verschwendet wird, was uns am Leben halten würde. Manche hier sind sterbenskrank doch haben keine Medizinischen Möglichkeiten. Ein letzes mal blicken wir in die traurigen Gesichter, auf die zerfetze Kleidung und auf das Leid der Menschen, bevor wir die Heimreise antreten.  Diesmal haben wir keine Urlaubssurviniers ergattern können. Keine Postkarten oder Andenken. Alles was wir mitnehmen, ist die Gewissheit, dass es vielen Menschen schlechter geht, als uns.

Mein I Phone klingelt, meine Freunde rufen an und fragen, ob wir heute Abend feiern wollen.

Ich bekomme ein schlechtes Gewissen. Und du?

Wenn ein Mensch geht, muss man stark sein.

Jeder von uns hat es durchgemacht. Jeder von uns hat es erlebt. Und jeder von uns, wird es noch öfters erleben. Wir alle haben schon mal einen Menschen verloren, der uns besonders nahe stand. Einen Menschen, von dem wir dachten, er würde uns ein lebenlang begleiten. Einen Menschen, der irgendwie zu einem gehört. Ohne den man es sich einfach nicht vorstellen kann, weiter zu machen. Das Schicksal hat zwei Menschen getrennt, die ohne einander nicht leben wollen. Das Schicksal ist rücksichtslos. Doch warum? Jeder Mensch, der in unser Leben tritt, ist entweder, eine Strafe oder ein Geschenk. Manchmal tut ein Mensch uns nicht gut, obwohl wir ihn so sehr lieben. Wir verlieren ihn und im ersten Moment, fühlt es sich unerträglich an, doch wenn die Zeit vergeht und man begonnen hat, loszulassen, merkt man oft, dass es einem besser geht, ohne diesen Menschen und er uns im Endeffekt nicht gut tat. Wir verlieren Menschen. Manchmal verlieren wir sie nur, weil wir etwas besseres verdient haben. Manchmal verlieren wir sie, weil sie uns das, was sie mit uns auf den Weg geben sollten, mitgegeben haben. Ähnlich wie eine Blume. Sie wächst und wächst, aber wenn sie ihren Nutzen erfüllt hat, verwelkt sie. In diesem Falle, bringt es nichts an etwas festzuhalten, was längst verloren ist. Denn es ist nicht das festhalten, was die wahre Stärke beweist, sondern das loslassen. Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht.