Drogen

„Sie können dich fliegen lassen, doch sie können auch Leben ruinieren und Menschen zu Tieren machen. “ – Sido

In unserem heutigen Alltag begegnen mir immer mehr Menschen, vor allem Jugendliche, die Drogen konsumieren. Jedes mal aufs neue gebe ich mein bestes, um diesen Menschen die Augen zu öffnen, vergeblich. Bei den Betroffenen redet man gegen Wände, solange diese, die Einsicht nicht selbstständig erfahren. Bei den meisten beginnt der Drogenkonsum wegen des Gruppenzwangs. Der Logik nach, ist es ja cool, weil alle es machen.  Des weiteren ist es für Menschen mit vielen Problemen, ein Ausweg, wie mir viele berichten. Sie können so die Realität besser verdrängen oder vergessen. Viele der Facebooknutzer posten Sätze wie :“ High sein heisst frei sein. “ Aber wie frei ist man in dieser Hinsicht wirklich? Ich habe mich für euch bei einer Drogenberatungsstelle informiert. Es gibt drei Stufen eines Konsums. Die erste Stufe beschreibt den Genuss. Obwohl Drogen illegal sind, sehen viele einen Genuss darin, abschalten zu können. Sobald man beginnt, die Drogen in einem regelmäßigen Abstand zu konsumieren, spricht man von dem sogenannten Missbrauch. Man missbraucht die Drogen, um in eine Welt einzutauchen, in der man sich besser fühlt, als in der Realität. Die letze Stufe ist die Sucht. Eine Abhängigkeit, die Symptome im Körper so wie im Kopf aufweisen. Wie frei ist man also, wenn man von seinem letzen Geld seine Drogen bezahlt? wie frei ist man, wenn man die Drogen vor die Freunde und die Familie stellt? Wie frei ist man, wenn man ohne die Drogen Entzugserscheinungen bekommt? eingesperrt in einer Welt aus Flucht und Fantasie.  Panik und Erschöpfung. Verzweiflung und einem Ausweg, der in die Hölle führt?  Probleme verdrängen, in dem man sich noch mehr macht? Vereinsamen, weil man das soziale Umfeld vernachlässigt und sich alle Menschen abwenden? Wie frei scheinst  du zu sein, wenn du jeden gedanken daran verschwendest, woher du dein nächstes Zeug bekommst? Wie allein gelassen und verloren wirst du dich fühlen, wenn du zurück in die Realität gelangst? Wie viel Halt muss ein Süchtiger verlieren, um auf dem Boden der Tatsachen anzukommen? Bis er durch den Aufschlag aufwacht? Alles. Für Freunde und Familie ist es sehr schwer zu verstehen, dass man nicht helfen kann. Man redet auf die Süchtigen ein, erhält unendlich viele Versprechen, die letzenendes wieder gebrochen werden. Dies ist laut einer Umfrage, der häufigste Grund, weshalb sich Menschen abwenden. Eines Tages kommen auch Süchtige durch den Sturz, auf dem Boden an. Wir können sie mit einer Gewissen Distanz auf ihrem Weg begleiten, doch tragen können wir sie  nicht. Laufen müssen sie selbst.

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